#1

Stelle den Grill windgünstig auf, so dass keine geschmacks- und gesundheitsschädlichen Aschepartikel auf das Fleisch fliegen. Auch das Ablöschen mit Bier oder anderen Getränken ist nicht wirklich empfehlenswert, da es ebenfalls Asche aufwirbelt.

#2

Verwende zum Anzünden der Kohle bzw. Briketts einen Anzündkamin. Damit sparst du dir jede Menge Zeit und Nerven. Einfach die Grillanzünder unten in den Metallzylinder geben, Kohlen bzw. Briketts darauf schütten und von unten anzünden. Das Tolle: die Kohlen brennen wunderbar gleichmäßig durch und werden, sobald sie glühen, direkt auf den Grill gekippt.

#3

Vorsicht bei der Menge der Kohle: Bei zu viel Glut entsteht eine zu hohe Temperatur und deine leckeren Grillsachen verbrennen von außen, ohne innen richtig durch zu sein. Besonders Würstchen verkohlen schnell bei einer zu hohen Temperatur.

#4

Bevor das Grillgut auf den Rost gelegt wird, sollte der mit einer Grillbürste bzw. einer handelsüblichen Drahtbürste gereinigt werden. Wenn du den Rost über der Glut warm werden lässt, kannst du leicht die Rückstände vom letzten Grillabend entfernen.

#5

Um generell Grill-Rückständen vorzubeugen, empfiehlt es sich den Rost vorher mit hitzefestem Öl (Raps- oder Sonnenblumeöl) einzufetten. Dazu nimmst du am besten Zeitungspapier, tränkst es in Öl und verteilst es mit einer Grillzange auf dem Rost.

#6

Dein Fleisch solltest du etwa 30 Minuten vor dem Grillen aus dem Kühlschrank holen, so dass es Raumtemperatur bekommt. Dadurch gart es gleichmäßiger durch.

#7

Der Abstand zwischen Rost und Glut sollte mindestens 10 cm sein. Die perfekte Hitze ist erreicht, wenn du deine Hand dort ca. 3 Sekunden lang halten kannst, bevor es zu heiß wird.

#8

Wenn Fett, Fleischsaft oder Marinade in Verbindung mit Kohle kommen, entsteht ein gesundheitsschädlicher Rauch. Daher macht es Sinn kleine Aluschälchen zum Auffangen der Flüssigkeiten zu verwenden.

#9

Ein ganz spezielles Aroma bekommst du, wenn du vor dem Auflegen der Grillspezialitäten Kräuter, wie z.B. Thymian oder Rosmarin in die Glut gibst. Die Kräuter sollten vorher in Wasser eingelegt werden, dass sie nicht zu schnell verbrennen. Bei indirektem Grillen, können die Kräuter in die Auffangschale gelegt werden.

#10

Kurzgebratenes wie Würstchen, Steaks, Burger-Patties, Fleischspieße oder Cevapcici immer bei direkter Hitze grillen. Würstchen und Gehacktes am besten direkt servieren. Steaks, besonders Rindersteaks, aber auch Schweine und Geflügelsteaks, werden besonders saftig, wenn man sie noch ein paar Minuten in Alufolie ruhen lässt. Auf keinen Fall Fertiggegrilltes auf dem Grill liegen lassen, da es sonst schnell austrocknet.

#11

Größere Stücke wie Hähnchen, Braten oder aber auch Spareribs sollten indirekt gegrillt werden. Die Glut wird so angeordnet, dass sie nur eine bestimmte Fläche des Rosts abdeckt. Das Grillgut wird auf die nicht direkt beheizte Fläche gelegt und bei geschlossenem Deckel über eine längere Zeit sanft gegart. Dadurch, dass die Hitze von den Seitenwänden und dem Deckel einwirkt, bleibt das Fleisch saftig und nimmt viel stärker den Geschmack der Holzkohle auf. Um für eine hohe Luftfeuchtigkeit und somit saftigeres Fleisch zu sorgen, kannst du neben die Glut eine Alu-Auffangschale mit Wasser stellen.